Die Entstehung
Der Zwingername
Das Zuchtgeschehen
Zwingerübernahme
Aussichten
Der Gründer des Zwingers ist mein Vater Heinz Reuter. Er ist - genau wie ich - mit Hunden aufgewachsen. Zu der Zeit, als er den Jagdschein machte, hatten wir noch eine Langhaardackelhündin. Als diese zwei, drei Jahre später verendete, dauerte es nicht lange, bis die erste Rauhhaardackelhündin "Kosi vom Waldesgraben" alias "Asta" und ihre Schwester "Kora vom Waldesgraben" zur Familie gehörten. Trotz mehrerer Operationen konnten wir leider Kora nicht retten. Asta allerdings entwickelte sich sowohl körperlich als auch jagdlich prächtig. Da lag es nahe, die guten Anlagen zu nutzen und so entschloss sich mein Vater zur Zucht.
In der Nähe des Geburtsortes meines Vaters verlief der Limes, der römische Grenzwall aus grauer Vorzeit. Reste der Befestigungsmauern sind noch heute erhalten und nicht weit weg gibt es auch Ausgrabungen und Rekonstruktionen. Der volkstümliche Name dieses Bauwerks hat sich bis heute in den Köpfen der einheimischen festgesetzt: Die Teufelsmauer. In Erinnerung an seine Kindheit - als mein Vater die Reste der Teufelsmauer immer wieder sah und die Bauleistungen der Römer bewunderte - benannte er dann den Rauhhaardackelzwinger nach dieser ehemaligen Grenze.
Wir hatten von Asta insgesamt vier Würfe mit insgesamt 20 Welpen. Aus dem A-Wurf führten wir selbst einen Rüden "Arko von der Teufelsmauer" und aus dem D-Wurf eine Hündin "Distel von der Teufelsmauer" Rufname "Hexi".
Nach Jahren ohne Dackel konnte ich 2002 meinen lang gehegten Wunsch erfüllen und selbst einen Dackel in meine junge Familie aufnehmen. Meine Rauhhaardackelhündin "Dixie vom Birkenberg" ist der Grundstock für die weitere Zucht im Zwinger "von der Teufelsmauer", den mein Vater am 03. August 2004 im Zuge der Erbfolge an mich übergeben hat. Auf diesem Wege möchte ich mich nochmals bei meinem Vater für die Übertragung des Zwingers, die gute Zusammenarbeit und die Hilfe bei der Ausbildung meines ersten eigenen Hundes bedanken.
Als Züchter im Deutschen Teckelclub ist es für mich eine Selbstverständlichkeit, auch weiterhin die Zucht auf Qualität - vor allem was die jagdliche Leistung angeht - nicht auf Quantität aus zu richten. Als plausibel erscheint mir ca. 1 Wurf pro Jahr. Wenn mal ein Jahr ohne Wurf dabei ist, sehe ich keinen Anlass zur Beunruhigung. Der erste Wurf ist für Anfang 2005 geplant.